Hadouken und Vadering – die Macht sei mit dir!

Immer wieder faszinierend, wie ein neuer Fototrend scheinbar aus dem Nichts hervor schießt und in kürzester Zeit weltweite Begeisterung in den sozialen Netzwerken auslöst. Hadouken und Vadering heißen die aktuellen Trends, die eine riesige Welle witziger, teilweise brillant gemachter Fotos durch das Netz schicken. 
Zuerst war da Hadouken. Der Trend kommt aus Japan und bedeutet wörtlich „Welle Bewegung Faust“. Die Schnappschüsse imitieren Kampfszenen aus „Streetfighter“ oder „Dragonball Z“. Menschen werden durch die Luft geschleudert. Ein Kämpfer scheint sie mit einer Druckwelle von sich zu schleudern. Dabei wird der Sprung rückwärts ausgeführt und im richtigen Moment der Auslöser gedrückt. Timing ist alles. 
Sofort kam die Antwort aus Amerika: Vadering! Im Mittelpunkt steht die Szene aus „Star Wars“, in der Darth Vader seine Macht demonstriert. Er packt seinen Gegner aus einigen Metern Entfernung an der Kehle und hebt ihn in die Luft. Auch hier kommt es auf die Sprungkraft der Akteure und das richtige Timing an. 
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Wie entsteht ein Hype? 

Das Wort hat seinen Ursprung im griechischen „Hyperbel“ und meint eine Figur, die absichtlich stark übertreibt, um einen bestimmten Punkt deutlich zu machen. Schon erstaunlich, wie aus so vielen Fotos und Videos im Internet sich immer wieder bestimmte Trends durchsetzten und für eine Weile die Community in den Bann ziehen. Gibt es Regeln? Kann man bestimmte Kriterien ausmachen, die einen Hype auslösen? Die Amateure und die Fachwelt diskutieren heiß darüber, doch keiner schient wirklich zu wissen, was da genau passiert. Das Netz ist ein hochkompliziertes und irrationales Geschehen, in dem die verschiedensten Interessen aufeinandertreffen und sich unheimlich spannende Sachen tun. 
Ein Hype entsteht, wenn ein Angebot (eine Idee oder eine Ware) und die Energien der Adressaten sich wechselseitig verstärken. Es entsteht eine Bündelung der Kraft, die ab einem gewissen Punkt eine Eigendynamik entwickelt, die nicht mehr zu bremsen ist. 
Doch was genau die Zutaten sind, die so einen explosiven Cocktail ergeben, entzieht sich der Kontrolle. Zu chaotisch und unüberschaubar das Angebot, zu unberechenbar und unkontrolliert das Verhalten der Adressaten. 


Sit back, relax!

Aber vielleicht sollte man das nicht zu wissenschaftlich angehen. Trends wie Hadouken oder Vadering sind einfach nur kreative Explosionen zum Zurücklehnen und genießen. Wer Spaß daran hat, kann es selbst mal probieren. Auf Youtube kursieren Anleitungsvideos, die zeigen, wie es gemacht wird. Mit einer Bildbearbeitungssoftware lassen sich auch auf recht einfe Weise sehr witzige und sensationelle Fotos gestalten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Nur eines scheint sicher: Die nächste Welle kommt bestimmt!

 




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